Ich habe im Eurocity von Zürich nach Rotkreuz mein Fahrrad an einen Haken gehängt, unter dem Stand, Reservationen für Grenzüberschreitenden Verkehr sind obligatorisch.
Dem Kontrolleur passte mein Vorgehen allerdings nicht, er meinte, ich darf diese Haken im Inlandverkehr nicht benutzen (obwohl sie jeden Tag leer sind), diese seien für den Velotransport ins Ausland bestimmt. Wenn ich von Zürich nach Rotkreuz mein Fahrrad mitnehmen wolle, solle ich doch eine Reservation Zürich-Milano tätigen.
Dies scheint mir keine konstruktive Lösung zu sein:
- Weshalb sollte ich für meine kurzen 30 Minuten allen nach mir folgenden Fahrgästen einen Fahrradplatz wegnehmen?
- Ist für solche Fälle nicht eher das aus de Passagierplätzen übliche System “wer reserviert hat, hat Vorrang - der Rest fährt auf eigenes Risiko” besser?
Ich wäre damit vollends damit einverstanden und bereit, einem Fahrgast Platz zu machen. Es ist doch aus Kapazitätssicht etwas schade, die unbenutzten Haken leer zu lassen, während auf anderen Zügen derselben Strecke die Veloplätze schon sehr rar sind.