Ex-Bähnler Ich habe auch Mühe, wenn um Selbstverständlichkeiten gestritten werden muss und diese Probleme bei Selbstverständlichkeiten sind nun halt einer dauernden Veränderung unterworfen. So lesen wir in historischen Zügen etwa:
Nicht zum Fenster hinaus lehnen (konnte geöffnet werden) – Nicht auf den Boden spucken – WC (Plumpsklo) nur während der Fahrt benutzen – Türe öffnen (keine Sperre) erst wenn Zug hält.
Früher war dies ein Problem - aber heute mit Handy, Lärm und vor allem der weit grösseren Belegung der Züge bräuchte es buchstäblich Laufschriften, die uns auf diese Selbstverständlichkeiten (Knigge) aufmerksam machen müssten…
Sicher gibt es in dieser Situation Grenzfälle, wo halt wenn möglich (oder sichtbar) das Personal gefragt wird
– 2 gehen zusammen in Speisewagen, aber nur 1 Person will volle Konsumation - die andere nur 1 Mineralwasser
– Zug hat Verspätung und beim Anschlusszug mit mehreren 1Kl. Wagen wies mich der Kondukteur auch schon mal da hinein und sagte nach vorne resp. hinten zu gehen
Zum Abschluss doch noch ein positives Erlebnis im RE 7 BE-LU. Da hat es eine Tafel unter dem Fenster : Person mit einem Stock. Der Platz war von jungen Leuten belegt - unterwegs stieg eine blinde Person mit Begleitung ein - die jungen Leute gaben sofort, d.h. noch bevor gefragt wurde den Platz frei.. und sowas gibt Hoffnung !