Die Nachtzüge von Zürich nach Basel fahren nicht über die Bözberglinie, also über Aarau statt über Frick. Ich vermute, die Nachfrage wird zu gering sein. Wobei die Frage ist, ob sich die Nachfrage nicht ergeben würde, wenn es eine spätere Verbindung gäbe. Die letzte Verbindung des IR36 (Zürich ab 23:36) ist am Wochenende jeweils gut sehr ausgelastet. Es könnte gut sein, dass viele dieser Leute gerne noch eine Stunde länger in Zürich bleiben würden. Aber in der Summe wären das dann nicht mehr Passagiere.
Auf dem Land ist immer das Problem, dass die Busse zu wenig ausgelastet wären. Von hundert Leuten in einem Zug würden vielleicht 30 in Frick wohnen und für die restlichen 70 bräuchte es fünf Postautos (Richtung Oberhof, Densbüren, Laufenburg, Bözen und Eiken). Für die “letzte Meile” wäre das Auto eine Möglichkeit, doch leider sieht die SBB das nicht so und bietet in Frick zu wenige Parkplätze und diese zu teuer an. (Wobei sich die Gemeinden nicht um eine Verbesserung bemühen und Land bereitstellen.)
Von Basel her sieht es besser aus. Da Basel und Frick im TNW liegen, sind die Verbindungen aufeinander abgestimmt und man hat auch vom letzten Zug noch einen Bus in die meisten Richtungen. Und zu speziellen Tagen, etwa Silvester, gibt es innerhalb des TNW Nachtverbindungen. (Silvester in Basel ist sowieso eindrücklich, da fahren sie mit allem, was sie haben und es ist mehr los als auf einer Modelleisenbahn. 😀)