Ist ja spannend alles… Solchen Effort würde man vom Kundendienst wünschen.
Aber auch hier zeigt sich, korrekt lesen hilft. Hat a) meinen ersten Fehler betreffend Zonennetz aufgedeckt und die Tatsache, dass ich nicht mit Interregio gefahren bin. Mein Dank dem User.
Dass die gleiche Strecke mit 3 bzw. 6 Zonen verrechnet wird ist schon eher merkwürdig. Wie vorgangs erwähnt, wurde das Problem bereits gemeldet, via EasyRide natürlich und wie erwähnt war die Antwort nett, hat aber erklärt dass bei Übergängen kein “Anschluss” stattfindet und die “letzte Haltestelle” ausschlaggebend ist, ergo dürften in beiden Fahrtrichtungen die Zonen 110 & 111 wegfallen, wohingegen 117 die zonenplanübergreifende “letzte Haltestelle” innerhalb des Zonenabonnementes ZVV enthält.
Dieses “Keine Anschlussbillete Gedöns” dürfte seit Einführung von Zonen gestorben sein, es verkompliziert die Dinge nur, wenn in einer Kalkulation von Zonen plötzlich Forderungen hinsichtlich Strecken auftauchen, weil man über einen Zonenplan hinausfährt, deren Summe unter dem Hut “SBB” verkauft wird. Klingt sehr nach Schweiz & Kantönligeist Föderalismus. Völlig gleich welche Instanzen da beteiligt sind und ob die SBB oder wer anderes was auch immer “vorgibt”, sollte die Komplexität nicht auf den Endkunden überwälzt werden. Zeigt sich beim USB C Stecker, warum gemeinsame Lösungen das Leben erleichtern. Der Begriff “Anschlussbillet” ist doch nur ne Erfindung um etwas auszuschliessen was eigentlich diskussionslos logisch wäre. Wer versehentlich nur die halbe Strecke bucht und dann ein Zweitbillet für die direkte Weiterfahrt bucht, gut, Pech gehabt, könnte ein kleveres System aber u.U. erkennen und z.B. per Vorschlag neu verrechnen. Ich sags mal so: Aus Kulanz pfeif ich auf 1 Extrazone bei “Übergängen”, wenns die SBB nicht hinkriegt, aber klare Fehler und Komplexität für den Enduser sollte man bestmöglichst reduzieren. Bin aber grundsätzlich überzeugt, dass mit EasyRide als Grundidee eine gute Richtung eingeschlagen wurde.