Am Sonntag Morgen am 3.12 gab es im Bahnhof Rorschach eine Fahrleitungsstörung.
Ich hatte ein Sparticket für den IC5, 5.39 ab Rorschach.
Um 05:15 habe ich zu Hause die Verbindung gecheckt, es wurde angezeigt, es gäbe einen Gleiswechsel (1 statt 3, aber die Verbindung stand als pünktlich im Fahrplan).
Ich eilte also zum Bahnhof, nahm im geheizten Zug auf Gleis 1 Platz. Um Punkt 05:39 liefen die Reisebegleiter durch den Zug, um zu informieren, dass der Zug keinen Strom habe, wegen Fahrleitungsstörung.
Meine Frage:
- Führt die SBB Buch, wann genau die Fahrleitungsstörung aufgetreten ist?
- Meine Vermutung ist, dass ein Mitarbeiter verantwortlich war, den über Nacht auf Gleis 1 abgestellten Zug kurz nach 5 auf Gleis 3 zu stellen. Da merkte er aber schon, dass etwas nicht stimmt, deshalb wurde in der App danach der Gleiswechsel angezeigt. Warum hat man um diese Zeit nicht gleich den Zugausfall kommuniziert? Gibt es logische Erklärungen dafür?
Hätte man das nämlich kommuniziert, hätte ich mein Ziel noch pünktlich mit einer Alternativ-Verbindung erreicht 🙂
Dieser Beitrag soll keine Beschwerde sein, im Gegenteil der SBB Kundendienst reagierte sehr zuvorkommend auf mein Feedback via SBB Formular. Aber ich würde es einfach gerne verstehen: Gibt es Gründe, warum in so einem Fall nicht früher kommuniziert wird?