Titel: Ungerechte Regelung bei SBB: Hundeabos benachteiligen Hundebesitzer
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
als Hundebesitzer und regelmäßiger Nutzer der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) möchte ich meine tiefe Enttäuschung über die aktuelle Regelung bezüglich der Jahresabos für Hunde zum Ausdruck bringen. Die SBB bietet zwar die Möglichkeit, für Hunde Jahresabos zu erwerben, jedoch ist die Einschränkung, dass der Hund nur mit dem Besitzer reisen kann, äußerst problematisch und ungerecht.
Als berufstätiger Hundebesitzer, der seinen Hund tagsüber in einer Tagesfamilie betreuen lässt, sehe ich mich vor eine enorme finanzielle Belastung gestellt. Jede Person, die sich um meinen Hund kümmert und ihn gelegentlich begleitet, müsste ebenfalls ein Jahresabo für ihn erwerben, damit er im öffentlichen Verkehr mitreisen kann. Dies führt zu einer unverhältnismäßigen und unfair hohen finanziellen Belastung für mich als Hundebesitzer. Im Gegensatz dazu können Kinder, die ein Jahresabo besitzen, mit beliebigen Personen reisen, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Großeltern, Tageseltern oder Geschwister können das Kind begleiten, ohne dass weitere Abos erforderlich sind.
Ich fordere die SBB dringend auf, diese Ungleichheit anzuerkennen und eine gerechte Lösung zu finden. Ähnlich wie bei Kinderabos sollten Hundeabos so gestaltet sein, dass der Hund mit beliebigen Begleitpersonen reisen kann, die im Swiss Pass des Hundes eingetragen sind. Durch die Angabe von Name, Rasse und Foto des Hundes im Swiss Pass wäre gewährleistet, dass der Hund mit jedem Begleiter fahren kann, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.
Es ist an der Zeit, dass die SBB ihre Regelungen an die Bedürfnisse von Hundebesitzern anpasst und faire Konditionen schafft, die die Mobilität von Mensch und Hund gleichermaßen berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen,
Carmen