Wenn man ein Streckenbillett löst, gerade wenn man es für Drittpersonen macht, kommt immer die Frage nach dem VIA.
a) am einfachsten ist es, wenn man über einen Direktzug löst - man kann ja immer noch einen andern Zug nehmen (die Zugbindung ist ja nur beim Sparbillett - sonst muss nur der Tag stimmen)
– Buchs SG - ZH HB mit IR 13 steht kein VIA kostet aber CHF 51
– Buchs SG - ZH HB mit RJX steht auch kein VIA kostet nur CHF 38, also löse ich dieses und fahre mit dem Direktzug IR 13 via St. Gallen, mache dort noch einen Stadtbummel….
Provokativ ! - deshalb meine Frage: Warum steht bei Streckenbilletten nicht generell ein VIA ?
b) noch grosszügiger empfinde ich die Wahlfreiheit beim VIA:
– so kann man bei Basel SBB - Bellinzona zwischen Luzern oder Zürich wählen, oder bei Zürich-Lausanne zwischen Biel oder Bern (inkl. Unterbruch für Stadtbummel)
Warum lässt man hier den Reisenden die Wahlfreiheit ? - es sind doch nicht beide Wege gleich lang… Warum ich diese Frage stelle hat einen ganz bestimmten Grund : Ich wohne im nördlichen St. Galler Rheintal.
Ab nächstem Fahrplanwechsel, wenn die Bauarbeiten der Rheintallinie auf Doppelspur fertig und der Halbstundentakt IR 13 eingeführt, wird die Fahrt bereits ab St. Margrethen SG VIA Sargans auf IC 3 nach Zürich HB nicht länger dauern wie die Fahrt VIA St. Gallen. Der Preisunterschied ist aber enorm: 40 CHF via SG gegenüber 51 CHF via Sargans.
– Besteht da nicht eine Ungerechtigkeit gegenüber anderen Linienführungen mit Wahlfreiheit wie oben vorgemerkt ?
– Ist es nicht auch Unlogik, die Randgebiete durch günstigere Preise durch urbane Gebiete (Winterthur, Zürich Flughafen) zu schleusen statt durch ländliche Gebiete VIA Sargans, von wo der IC 3 bekanntlich nonstop nach Zürich HB fährt ?
Es betrifft in allen Fällen um SBB Strecken, bei einem Beispiel Bern - Luzern (via Olten = SBB) oder via Langnau (=BLS) kann man den Verzicht auf Wahlfreiheit ja noch nachvollziehen.