Ex-Bähnler :
Mein Einwand war nicht die längere Umsteigezeit, sondern das Risiko beim Sparbillett, dass ich den Anschlusszug verpasse, auch wenn keine Verspätung vorliegt. Es ist ja mein Problem, wenn ich nicht vor allem in grossen Bahnhöfen den absolut kürzesten Weg gefunden habe, weil ich in einem 400m-Zug nicht genau den richtigen Wagen gewählt habe, als erster ausgestiegen oder wie in Basel den Abgang Richtung Süden statt Norden genommen und dann vor der 1. Klasse bin.
Andererseits schaffe ich in St. Gallen den Übergang IC 5 nach der S2 mit 2 Min in den allermeisten Fällen, auch wenn nicht angezeigt, weil ich mir den Wagen im IC5 nahe Perronabgang gemerkt habe und den Bahnhof kenne…
Der Vorschlag, dies einfach über SBB:CH und die doppelte Zeit greift eben auch nicht, weil gerade bei einer Busverbindung am Anfang und Ende der Reise man dann mit dem Sparbillett gezwungen ist, das vorhandene Verkehrsmittel von Gleis 1 auf den Bus oder umgekehrt zu überspringen und 1 Stunde zu warten, weil diese doppelte Zeit wird ja bei allen Umsteigeorten angewandt und nicht nur bei den heiklen.
Oder darf ich dem Kontrolleur einfach sagen : Ich habe mich halt verlaufen und deshalb nahm ich den nächsten Zug ? Vermutlich nicht….
Ich finde es deshalb sehr schade und unfair, dass man den ursprünglichen Titel ohne meinen Wunsch einfach geändert hat ! Ich wollte nur auf die Tücken beim Kauf eines Sparbilletts hinweisen, gerade wenn man am Rande der Schweiz lebt und der Start / Ziel in einer ähnlichen Region liegt und gezwungen ist, in Zürich HB, Basel SBB oder Bern umzusteigen.
SCHADE !