Paul-ZH
Schön, dass in Örlikon das Rauchverbot gut signalisiert ist. An vielen Bahnhöfen ist es tatsächlich wenig sichtbar. Oft eher dezent positiv formuliert: „Raucherbereich max. 2m“ oder „Danke, dass Sie die Zigarette hier entsorgen“.
Schwierig ist, dass das Rauchen/Vapen am Bahnhof von vielen Rauchern als „persönliche Freiheit“, beinahe als unantastbares „Menschenrecht“ betrachtet wird. Ist ja an der frischen Luft…
Aber dass die Menschen rundherum dadurch Giftstoffe einatmen müssen…?
Aktuell sind die ca. 70% Nichtraucher vor den ca. 30% Rauchern faktisch ungeschützt an den Bahnhöfen.
Sie können entweder versuchen dauernd dem Passivrauch auszuweichen oder sie müssen das Passivrauchen einfach erdulden. Oder die Raucher freundlich ansprechen - auf eigenes Risiko!!! ;-@
Natürlich führt eine gut sichtbare Markierung z.B. „Rauchen/Vapen hier verboten“ (z.B. auf dem Boden auf dem Perron) nicht zu einer kompletten Verhaltensänderung aller Raucher, da die Gewohnheit und die Sucht stark sind. Und man machte das schon immer so, inkl. Zigistummel auf den Boden / aufs Gleis werfen.
Bei einem gut sichtbarem Rauchverbot würde wohl weniger auf dem Perron geraucht. Die „Nichtwisser“ wären klar informiert. Und bei den übrigen würde die Hemmschwelle wohl etwas steigen, mitten im Rauchverbot eine Zigi anzuzünden. Zumindest bei einem Teil von ihnen.