ralf_87 : Meine Antwort ist die eines “SBB-Laien”, der aber den Bahnhof Rorschach sehr gut kennt und dort auch oft umsteigen muss - allerdings in der komfortableren Situation ohne Perronwechsel.
Wahrscheinlich sind es mehrere Gründe:
– Der Bahnhof Rorschach liegt auf der Seeseite, d.h. die Nummerierung beginnt vom See her. Daher ist es an sich logisch, dass die Züge von Romanshorn Gleis 3 benutzt.
– Speziell ist die Situation der Appenzellerbahn von Heiden - sie durchquert alle Gleise nach Gleis 2, aber weit ausserhalb des Bahnhofs - Richtung Staad. und fährt ebenfalls Richtung Romanshorn (Seelinie), aber nur bis Rorschach Hafen.
– Gleis 4 und 5 (=Bergseite) benutzen die Züge von St. Gallen und vom Rheintal, wobei Gleis 4 eher Richtung Rheintal und Gleis 5 Richtung St. Gallen (Linksverkehr Bahn)
– Das Gleis 4 nutzt der IC 5 und weil Rorschach der Endbahnhof des IC 5 ist, fallen dort halt auch längere Standzeiten an, d.h. Ankunft Minute 21 und Abfahrt Minute 39.
Insgesamt fahren auf Gleis 4 und 5 weit mehr Züge als bei 2 und 3, nämlich: S2, S4, S5 stündlich je Richtung und IR 13 je halbstündlich je Richtung. Dazu kommen noch jede 2. Stunde die Durchfahrt des EC Zürich München je Richtung und wie bereits erwähnt der IC 5 mit den langen Standzeiten, weil Endbahnhof.
Das Perron mit den Gleisen 4 und 5 ist ein nachträglich verlängertes Perron und es ist ja nur logisch, dass der extrem lange Neigezug IC 5 auch auf ein entsprechendes Perron geleitet wird, damit die Leute auch noch im Bereich des Perrons aussteigen können.