Das Rauchen in rauchfreien Zonen an Schweizer Bahnhöfen resultiert aus einer Kombination von unklarer Kennzeichnung, fehlender Durchsetzung des Rauchverbots und sozialer Zurückhaltung der Nichtraucher.
Wenn ein Raucher in der rauchfreien Zone raucht, fühlen sich andere ermutigt, es ihm gleichzutun, da es keinerlei negative Konsequenzen hat. Dadurch entsteht eine Normalisierung des Regelbruchs.
Solange die Bahnhofsbetreiber und die Nichtraucher dieses Verhalten stillschweigend akzeptieren, um Konflikte zu vermeiden, wird weiter regelhaft in der rauchfreien Zone geraucht.
Änderungen können durch bessere Markierung, gezielte Kampagnen, stärkere Kontrollen und mehr Zivilcourage der Nichtraucher erreicht werden.