Hallo @ChristianR !
Vielen Dank für diese Zusatzinformationen!
Nun ja, dass offenbar am Dienstagmorgen nach Pfingsten zur Pendlerzeit der (jeden morgen schon recht volle) Zug überfüllt war, wobei eine erhebliche Anzahl Militärangehörige dabei waren, zeigt, dass diese Absprachen zumindest in diesem Fall nicht funktioniert haben. Die Soldaten oder Rekruten sind bestimmt nicht freiwillig frühmorgens aus dem Bett gekrochen und eingerückt.
Und das Extra- bzw. Entlastungszüge etwas kosten scheint mir aus Kundensicht kein valables Argument zu sein. Schliesslich bezahle ich für einen Sitzplatz. Ich weiss nicht genau, wie die Marschbefehl-Tickets finanziert werden, aber es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die SBB dafür nicht Geld bekämen - und damit auch einen Extrazug finazieren könnten, wenn es denn halt einen braucht, um all ihren Kunden, zivilen und militärischen, den vertraglich vereinbarten (oder zumindest mittels öffentlicher Kommunikation versprochenen) Service, nämlich einen Sitzplatz, bieten zu können.
Es ist mir hier aber ein Anliegen, zu betonen, dass ich mich nicht als Typus SBB-Nörgeler verstehe! Mir geht es um konstruktives Feed-Back. Im Gegenteil bin ich beeindruckt von der unglaublichen Koordinationsleistung, welche die SBB nicht nur mit Zügen, sondern auch mit Kundenservice etc. erbringen. Wir haben eine der teuersten Bahnen der Welt, soweit ich die Welt kenne, aber auch eine, in der - in aller Regel - in meiner Erfahrung jeder Franken für die Passagiere effizient verwendet wird. Eine halbe Stunde in einem überfüllten Zug ist sicher nicht Grund für echten Ärger - aber für Verbesserungsvorschläge 🙂
Lieber Gruss zurück!