Sehr geehrter Herr Christen,
sehr geehrte Damen und Herren des SBB-Kundendienstes,
die E-Mail-Adresse der Geschäftsleitung der Swissconnect habe ich der Swissconnect-Webseite entnommen. Den Kundendienst der SBB kontaktiere ich über die Community Platform.
Hiermit möchte ich meiner deutlichen Missbilligung Ausdruck verleihen, wie die Spedition von Reisegepäck im Fall von Auftrag 2026454 abgewickelt wurde.
Für den oben genannten Auftrag (siehe Anhang) haben wir Zusatzgebühren für die termingerechte Abholung unseres Reisegepäcks (2 Duffle Bags à 20 kg, jeweils ca. 100 cm lang) für heute zwischen 18:00 und 20:00 Uhr bezahlt. Auf dem Auftrag ist ausdrücklich von Reisegepäck die Rede. Der Inhalt besteht aus Sportausrüstung, nicht ausserordentlich zerbrechlich, dennoch mit Vorsicht zu handhaben.
Gestern erhielt ich eine SMS von Swissconnect, in der die Abholung des Gepäcks für heute zwischen 14:00 und 16:00 Uhr angekündigt wurde. Als ich telefonisch reklamierte, dass die vereinbarte Abholzeit verbindlich einzuhalten sei, erschien der Kurierdienst heute zwar pünktlich um 19:00 Uhr – versuchte jedoch, das Gepäck mit einem Lastenvelo zu transportieren.
Ernsthaft? SBB Reisegepäck in einer Grossstadt auf einem Lastenvelo zu transportieren – als handle es sich um Laborproben, wie in der Swissconnect-Werbung? Haben Sie keinerlei Verantwortungsgefühl gegenüber der Arbeitssicherheit Ihrer Mitarbeitenden?
Sollte auf dem Transportweg per Lastenvelo ein Schaden an unserer Ausrüstung entstehen, werde ich Schadensersatz geltend machen – sowohl für beschädigte Gegenstände als auch für die Zeit, in der die Ausrüstung nicht genutzt werden kann.
Hochachtungsvolle Grüsse