Hallo @VeraK27
VeraK27 Ich finde jedoch, dass es sich um eine Formalität handelt.
Dies wird aus verständlichen Gründen oft bemängelt. Der Grund in dieser Sturheit und ‘unflexibilität’ ist, dass sonst die Strafen sehr unterschiedlich wären, je nach dem, an welchen Kundenbegleiter man gerät. Und das wäre erst recht willkürlich, was die Bahnen auf jeden Fall verhindern möchten. Die Kulanz wird dann zentral und nach viel einheitlicheren Kriterien von den Mitarbeitern des Servicecenters Einnahmen geregelt – probiere es doch noch einmal. Im besten Fall kommen Sie dir entgegen und ein Teil des bereits einbezahlten Geldes wird erstattet.
Die Formalität, überigens, ist dass du mit dem früheren Zug die Geltungsdauer deines Billetts künstlich um 7 Miunuten verlängert hast. Denn die Einzelbillette sind nicht zugsgebunden, sondern einfach während – je nach Anzahl Zonen – 60, 90 oder 120 Minuten gültig. Und wenn diese 7 Minuten später erst anfangen, dann hören sie auch 7 Minuten später auf. Wenn du ein Ticket über eine Verbindung kaufst, dann beginnt die Gültigkeit mit zur planmässigen Abfahrtszeit des ersten Verkehrsmittels dieser Verbindung. Dies der Grund, weshalb auch bei den nicht-zugsgebundenen Tickets ein zu früher Zug nicht erlaubt ist.
Und zum Abschluss noch ein Tipp: Mit der Funktion ‘Gültig ab sofort’ kannst du dir auch ein Ticket kaufen, welches ab dem Kaufzeitpunkt gültig ist. Solbald der Kauf abgeschlossen ist (= du hast den QR-Code auf dem Handy) darfst du dann sofort einsteigen.