Ich finde es gut, so wie es aktuell ist, also normale Haushaltssteckdosen, fertig. Klar, USB-C Anschlüsse wären noch fein, aber man muss sehen, dass das ein enormer Kostenfaktor wäre, da jeder einzelne USB-C Anschluss seine eigene Elektronik braucht (wegen dem USB Power Delivery Protokoll). Bei Haushaltssteckdosen hingegen genügt ein Wechselrichter pro Zug-Wagon (vermute ich mal); die Steckdosen selbst brauchen keine Elektronik.
Und wenn USB-C Anschlüsse, dann ist die Frage, wie viel Leistung jeder Anschluss liefern können soll? 20W? Das genügt, um das Smartphone zu laden, aber nicht, um mit dem Laptop zu arbeiten - da müsste man dann doch wieder das eigene Netzteil verwenden. Wenn die USB-C Buchsen 60W ausgeben könnten, könnte man sie schon für die meisten Laptops verwenden, aber dann wird die Elektronik der USB-C Buchse entsprechend teurer…
Und ehrlich: Wenn es im Zug USB-C Buchsen hat, dann hat man dadurch nur eingespart, das eigene Ladegerät aus dem Rucksack kramen zu müssen; ein USB-C Kabel braucht man ja trotzdem. USB-C Anschlüsse brächten also nur einen geringen Komfort-Gewinn zu einem hohen Preis, den wir letzten Endes alle über unsere Billette/Abonnemente bezahlen müssen.