Seit Monaten klappte die Umsteige-Verbindung zwischen St.Gallen und Chur tipptopp (i.d.R. 16.25 ab SG). Der Zug hielt bis vor Kurzem in Sargans auf Gleis 6, der Zug nach Chur fährt auf Gleis 5 und an 4 von 5 Tagen erwischt man dank der idealen Umsteigesituation (ohne Unterführung) sogar die frühere Verbindung (17.26 statt 17.33 ab Sargans). Routinierte Pendler:innen wissen das und steigen strategisch geschickt im Zug ein, um möglichst rasch umzusteigen und einige Minuten früher in Chur zu sein.
Nun wurde vor einigen Wochen plötzlich das Gleis geändert: Neu kommt der Zug aus St.Gallen in Sargans auf Gleis 7 an - ein ganzer zweiteiliger DoSto muss sich nun durch eine mikrige Unterfühurng zwängen und alle rennen, drängeln und quetschen sich aneinander vorbei, um doch noch den Zug um 17.26 zu erwischen. Das klappt auch sehr häufig - nur halt neu mit sehr viel Geschnaufe, Gefluche, Gestolper und Stress. Muss das wiklich sein? Warum kann der Zug aus St.Gallen nicht weiterhin auf Gleis 6 ankommen in Sargans? Auch in umgekehrter Richtung wird die Verbindung so durch eine zusätzliche Unterführung völlig unnötig “verkompliziert”… Ironischerweiwse wird die kürzere Verbindung in Randzeiten neu sogar offiziell geführt (mit einer eine Minute späteren Abfahrt in Sargans) - wer soll diesen Umstieg schaffen, wenn er:sie nicht schon genau weiss, wo man im Zug einsteigen muss, um strategisch geschickt bei der Unterführung wieder auszusteigen?! Sehr frustig das Ganze! Warum wurde das Gleis geändert?! Wer kennt die Situation und ist genauso genervt?