Ex-Bähnler
Danke, Reto, für die Zusammenfassung. Ich bin hier ja eigentlich nur per Zufall im SBB-Forum gelandet, weil ich per Google jemanden mit derselben Frage gefunden hatte. In einem ZVV-Forum wäre das Anliegen tatsächlich besser aufgehoben. Es geht mir also nicht darum, dass sich die ganze Schweiz umstellen soll. 😉 Leider hatte ich dies nicht ausdrücklich geschrieben. Mir würde es völlig genügen, wenn der ZVV beispielsweise dem/der Nutzenden eine Option böte, zu entscheiden, ob bei der Abrechnung der Check-in-Tickets (wie EasyRide hier offenbar heisst) standardmässig mit “Tageskarten Kalendertag” oder 24h-Tageskarten gerechnet werden soll. Es müssten also (hoffentlich) nicht 250 ÖV-Unternehmen damit einverstanden sein.
Ich meine, für die meisten ÖV-Nutzenden in zonierten Verkehrsverbünden würde sich das lohnen. Denn im Alltag verwenden sie wahrscheinlich ein Abo. Nur noch für die “Spezialfälle”, die wohl meist am Abend und zum Wochenende hin eintreten, braucht es zusätzliche Billette. Dort, meine ich, könnte die 24h-Abrechnung in der Mehrheit der Fälle vorteilhaft sein. Vielleicht täusche ich mich aber auch.
Und ja, der Programmieraufwand für den ZVV würde sich sicher nur dann lohnen, wenn meine zentrale Annahme (oben) falsch wäre und der ZVV durch die Umstellung über lange Frist mehr einnähme, als die Implementierung der Änderung kosten würde. Falls meine zentrale Annahme aber stimmt, hat der ZVV sowieso kein Interesse daran, es umzusetzen. Zuerst würde die Umsetzung kosten, dann gäbe es in der Folge auch noch weniger Umsatz. Kann ich mir also abschminken.
Ich glaube, es sind zu viele Unwägbarkeiten in der Sache, um einigermassen zuverlässig abschätzen zu können, ob meine zentrale Annahme stimmt und mein Vorschlag darum Sinn (für die ÖV-Nutzenden, nicht den ZVV) machen würde. Und weil eine Umsetzung sowieso unrealistisch ist, denke ich, können wir den Thread abschliessen.
Danke für die Diskussion und Erkenntnisfindung. 🙂 Und äxgüsi an alle, die ich damit genervt habe.