Zebis
eigentlich ganz einfach erklärt. der Zug hat Platz für 100 Personen. davon werden die Plätze wie folgt angeboten:
10 Plätze: 50%
10 Plätze: 40%
10 Plätze: 30%
10 Plätze: 20%
10 Plätze: 10%
50 Plätze: 0%
wenn die Nachfrage grösser ist und viele Tickets verkauft werden, steigt der Preis schneller. ist eine Strecke überhaupt nicht gefragt, kann man unter Umständen auch am Tag vorher noch ein Ticket mit 50% bekommen. bei dynamischen Preisen, ändert sich der Preis trotzdem in die Höhe, weil man davon ausgeht, wer kurzfristig bucht, reist so oder so. natürlich beeinflusst die Fahrzeit (HVZ), Ferienzeit, Feiertage usw. die Anzahl der angebotenen Sparbillette.
Dynamic Pricing im IPV kommt vor allem dort vor, wo (halb-)private Unternehmen tätig sind. bei grenzüberschreitenden Verbindungen von ICE, RJ(X), NJ funktioniert die Preisgestaltung ebenso nach Kontingenten und/oder Vorverkaufsfristen. der Höchstpreis ist immer der Normalpreis gemäss Tarifierung (in der Regel nach Distanz) plus allfällige Reservierungsgebühren. bei Airlines sieht das schon völlig anders aus. dort ist die Preisgestaltung und Ticketkategorie völlig willkürlich.