Ich habe generell Mühe mit dieser Praxis, weil ja immer bei einem Umstieg nur die letztmöglichste Verbindung angezeigt wird und dann ein Anschlussbruch fast vorprogrammiert, gerade wenn mit alten Leuten oder Kindern unterwegs.
An einem Beispiel St. Margrethen - Rapperswil, Zonenbillett 3h gültig- zeitlich null Probleme bei einem Zug der 10 Min. früher fährt. Diese Situation tritt ein, wenn man zeitig am Abfahrtsort (Parkplatz, Billett zuhause gelöst) Die Umstiegszeit in St. Gallen 15 Min. statt der knappen 4 Minuten und man kann erst noch den Umstieg im Bahnhofgelände machen und wird nicht an dicht befahrene Durchgangsstrassen (Kinder, Alte Leute !) ausserhalb des Bahnhofs geleitet. Wenn ich ganz normal löse ist es so:

Das Umsteigen von Gleis 6 zeigt einen recht weiten Weg ausserhalb des Bahnhofs in 4 Minuten an:

Der 10 Minuten früher abfahrende Zug, wo man gebüsst würde wäre dann dieser hier:

Man hat in St. Gallen nicht nur 10 Min mehr Zeit zum umsteigen, sondern hat auch noch einen kürzeren Umsteigeweg…. obwohl gleich 5 und 6 auf dem gleichen Perron (Ich bitte dies nicht anzusprechen - ich sage nur “Ironie OFF”

Dumm ist nur, wenn ich diesen Zug nehme, könnte ich gebüsst werden, weil 10 Min zu früh im Zug und dies obwohl die 3h nach Rapperswil problemlos reichen. Aber ich weiss - fast jeder Kontrolleur wurde diese Situation begreifen, wenn ich ihm im Beisein der Kinder die Situation erklären würde….