ChristianR und 11407 : Ich gebe zu, ich habe natürlich ein Extrembeispiel gewählt und diese treffen dann dummerweise bei unbedarften Gelegenheitsfahrern zu, womöglich noch in Begleitung von Kindern und die Personen schämen sich zusätzlich ob dem Lapsus - aber wie bereits erwähnt, ich hoffe (und bin mir fast sicher) das Kontrollpersonal verzichtet auf diese Busse (=Umtriebsentschädigung)
– ich weiss natürlich, wie die Umsteigezeit erhöht wird (hab’s an meinen Beispielen wegen dem ominösen Gleis 6 in SG gemacht) - aber viele SBB-App Nutzer kennen dies nicht.
– mein Abfahrtsort ist ein Grenzbahnhof mit preisgünstiger Parkhalle, d.h. man gelangt mit dem Auto dorthin, muss aber wegen dem ganzen Ablauf zeitig dort sein, mit Kindern erst recht.
– das Ziel ist Rapperswil (z.B. mit Enkeln in Kinderzoo) = Letztstation der Ostwindzone, d.h. ich kann gar nicht weiter und erst 50% der Reisezeit verbraucht bei einem alle Zonen- Billett.
– ab St. Margrethen SG habe ich nicht nur stündlich 4 Verbindungen via St. Gallen, gerade im Falle von Rapperswil zusätzlich auch in entgegen gesetzter Richtung (=via Sargans) in fast der gleichen Zeit ansteuerbar, aber wesentlich teurer, wenn nicht GA, Spartageskarte.
– es versteht sich, gelöst wird aus zeitlichen Gründen noch zuhause, angeboten wird im Fallbeispiel bei Normaleinstellung nicht die S4 mit einem Übergang von 15Min, sondern nur die S5 mit einem Übergang von 4 Min. (verstehe ich), wo man zusätzlich mit den Kindern beim umsteigen ausserhalb des Bahnhofsgeländes geleitet wird (verstehe ich nicht)… und diese fährt im beschaulichen Bahnhof St. Margrethen exakt 10 Min vor dem regulären Zug - übrigens beide und nur diese und zusätzlich die S7 nach Lindau sind weisse Thurbo-Züge.
– ich verstehe zwar, dass Bahnmitarbeiter in diesem Forum eine andere Sicht als nur ÖV-Nutzer haben, weil sich ja ihr ganzes Leben um Fahrpläne, Verbindungen, alle Finessen der Hilfsmittel, was bei der Bahn erlaubt und was verboten ist dreht und für diese wertvollen Hinweise bin ich auch dankbar und möchte sie nicht missen, denn nur so lernt man dazu und habe auch schon viel davon an andere “Bahnlaien” weitergeben können !
– aber es gibt auch “Dinge, die für Normalsterbliche schwer nachvollziehbar” sind - aber glücklicherweise kann das beteiligte Personal in vielen Fällen gut unterscheiden und damit gut entscheiden. Ein Aspekt ist die ominöse Wegleitung ab Gleis 6 nach ausserhalb des Bahnhofgeländes in St. Gallen, die ich mir anschaue, weil ich zufällig am Samstag dort bin.