Das spricht doch alles dafür, dass ein Mobiltelefon möglichst bald wieder zum Besitzer finden sollte, also solange die Batterie noch nicht leer ist. Damit lässt sich auch die IMEI und die Telefonnummer leichter feststellen, der Lockscreen und viel mehr beschreiben, und der Kunde muss keine neue SIM beantragen- was die alte automatisch inaktiviert. Man kann auch verlangen, dass sich der Besitzer des Telefons ausweist, und Details zum Telefon angibt - die sich mit der Verlustmeldung decken, bevor es ausgehändigt wird. Die meisten Telefone sind heute mit einem Code, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung gesperrt (wer das nicht macht, dem kann man auch nicht helfen). Wer, ausser dem rechtmässigen Besitzer kann so detaillierte Angaben machen zum Aufenthaltsort, und anderen Merkmalen wie Lock Screen etc? Woher soll ein vermeintlicher Betrüger oder Dieb Angaben machen können zu Marke, Modell, Farbe, Verlustort und Zeit, Strecke, Telefonnummer, Anbieter, Hülle, SIM-PIN, PUK, PUK-2 etc? Ein Lottogewinn, mit dem man sich ein iPhone 16 Pro Max kaufen kann, ist da wahrscheinlicher. Abgesehen davon, ich habe als rechtmässiger Besitzer die Möglichkeit, ein Telefon auf Distanz zu sperren und die Daten zu löschen, wenn ich vermute, dass das Telefon in falsche Hände geraten ist. Das geht aber nur, solange es Strom hat und eine funktionierende SIM.
Ein Schalterbeamter sollte doch in der Lage sein, diese Informationen abzugleichen.
Es sieht für einen Aussenstehenden aus, als würden die SBB überall äusserst gerissene Missetäter vermuten, inklusive dem eigenen Personal.